Wertschöpfungsstudie
Der Tourismus in Rheinhessen hat sich nach den herausfordernden Pandemiejahren eindrucksvoll erholt und entwickelt sich dynamischer als im Landes- und Bundesdurchschnitt. Das zeigt die neue Wertschöpfungsstudie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ der dwif-consulting GmbH, die im Rahmen des Tourismusforums vorgestellt wurde.
Im Auftrag der IHK für Rheinhessen, der Rheinhessen-Touristik und mainzplus CITYMARKETING – unterstützt durch die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz – wurde erstmals wieder umfassend untersucht, welchen ökonomischen Beitrag der Tourismus für die Region leistet.
Das Ergebnis: Der Tourismus in Rheinhessen erzielte im vergangenen Jahr einen Bruttoumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 28 Prozent gegenüber dem Vergleichswert vor zehn Jahren. Besonders profitiert haben das Gastgewerbe mit 520 Millionen Euro, der Einzelhandel mit 427 Millionen Euro sowie der Dienstleistungsbereich mit 224 Millionen Euro.
Die Studie zeigt zudem: Touristische Wertschöpfung findet in Rheinhessen sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum statt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Landeshauptstadt Mainz. Auf sie entfallen 43 Prozent der Übernachtungen, 54 Prozent der Tagesreisen und 61 Prozent des touristischen Bruttoumsatzes in der Region.
Damit wird deutlich: Tourismus ist in Rheinhessen weit mehr als Freizeit und Erholung. Er ist ein relevanter Standortfaktor, stärkt Unternehmen vor Ort und trägt wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Region bei.
