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Potenzialanalyse touristischer Infrastrukturen

Nahaufnahme eines Wanderwegweisers an einem Holzpfosten in bewaldeter Umgebung. Das Schild der „hiwweltour westerberg“ weist auf „Walther Zoth Hütte“, „Winterheimer Wäldchen“ und „Schloss Westerhaus“ mit Entfernungen von 4,0 km, 2,1 km und 1,3 km hin.©Quelle: Dominik Ketz

Investitionsschwerpunkte für Rheinhessen

Mit der Potenzialanalyse touristischer Infrastrukturen wurden für Rheinhessen zentrale Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung des öffentlichen Tourismusangebots identifiziert. Ziel war es, bestehende Infrastrukturen zu bewerten, konkrete Investitionsschwerpunkte abzuleiten und Potenziale zur stärkeren Profilierung der Region sichtbar zu machen.

Gefördert wurde die Analyse durch das Land Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Corona-Sondervermögens. Sie wurde für alle Reiseregionen des Landes durchgeführt und orientiert sich an den Zielen der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025. In Rheinhessen wurden aus mehr als 30 Projektvorschlägen fünf Vorhaben herausgearbeitet, die hohe Erfolgsaussichten besitzen und kurz- bis mittelfristig realisierbar sind.

Die Untersuchung unterstreicht die große Bedeutung öffentlicher Tourismusinfrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Sie schafft die Rahmenbedingungen für attraktive Angebote, private Investitionen und eine höhere touristische Wertschöpfung. Damit sind Investitionen in Wege, Erlebnisräume, digitale Angebote, Aufenthaltsqualität und begleitende Infrastruktur zugleich ein wichtiger Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung.

Durchgeführt wurde die Studie von den Beratungsunternehmen Vota Freizeit und Tourismus sowie fwi GmbH aus Hamburg. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Qualität des touristischen Angebots weiter gesteigert, Gäste stärker begeistert und die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig gesichert werden kann.

Zusätzliche Impulse bietet das Förderprogramm „Öffentliche Tourismusinfrastruktur“ des Landes Rheinland-Pfalz. Es unterstützt Investitionsvorhaben, die einen nachhaltigen Beitrag zur touristischen Entwicklung leisten und von besonderer regionaler Bedeutung sind. Neben dem EFRE-Förderschwerpunkt Digitalisierung sind darin auch die Ziele der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025 stärker verankert.

Für Rheinhessen ergibt sich daraus eine klare Perspektive: Öffentliche Tourismusinfrastruktur ist ein zentraler Hebel, um Profil, Qualität und Wertschöpfung der Region weiter auszubauen. Entscheidend ist nun, identifizierte Potenziale gezielt in umsetzbare Projekte zu überführen und gemeinsam mit Kommunen, Landkreisen und Partnern weiterzuentwickeln.

Grafik mit dem Schriftzug „Gefördert durch:“ sowie dem Wappen und Logo des Landes Rheinland-Pfalz. Sichtbar ist der Text „Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau“ auf hellem Hintergrund.©Quelle: MWVLW

Hier geht es zur Potenzialanalyse: