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14.08.2026

Gemeinsam die Tourismusfinanzierung von morgen untersuchen

Gemeinsam die Tourismusfinanzierung von morgen untersuchen

Rheinhessen und Hunsrück-Nahe starten eine gemeinsame Machbarkeitsstudie zur möglichen Einführung eines regionalen Gästebeitrags. Ziel ist eine fundierte Entscheidungsgrundlage dafür, wie touristische Infrastruktur und öffentliche Angebote langfristig gesichert und weiterentwickelt werden können.

Gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, touristische Beschilderung, Freizeit- und Serviceangebote oder Veranstaltungen machen eine Region für Gäste attraktiv – und erhöhen gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Doch wie können diese Angebote auch künftig verlässlich finanziert werden?

Dieser Frage gehen die Rheinhessen-Touristik GmbH und die Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH jetzt gemeinsam nach. Mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur möglichen Einführung eines regionalen Gästebeitrags wurde eine Bietergemeinschaft aus IRS Consult, BTE Tourismus- und Regionalberatung sowie DORNACH & Partner beauftragt.

Ergebnisoffene Prüfung statt Vorfestlegung

Die Studie untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen ein regionaler Gästebeitrag für Rheinhessen und Hunsrück-Nahe ein sinnvolles und tragfähiges Finanzierungsinstrument sein könnte. Analysiert werden dafür die rechtlichen, organisatorischen, wirtschaftlichen und touristischen Rahmenbedingungen sowie unterschiedliche mögliche Umsetzungsmodelle.

Im Mittelpunkt steht dabei ausdrücklich eine ergebnisoffene Betrachtung. Die Studie soll Politik und Kommunen eine belastbare Grundlage für die weitere Diskussion und mögliche Entscheidungen liefern.

„Mit der gemeinsamen Studie möchten wir eine sachliche und belastbare Grundlage für die weitere Diskussion schaffen. Entscheidend ist dabei ein offener Beteiligungsprozess, der Politik, Kommunen und Tourismuswirtschaft gleichermaßen einbindet und unterschiedliche Modelle objektiv bewertet“, erklärt Christian Halbig, Geschäftsführer der Rheinhessen-Touristik GmbH.

Beteiligung der Region ist zentral

Ein wesentlicher Bestandteil der Untersuchung ist deshalb ein breit angelegter Beteiligungsprozess. Kommunale Vertreterinnen und Vertreter, politische Entscheidungsträger, touristische Leistungsträger und weitere relevante Akteure werden frühzeitig eingebunden.

In den kommenden Monaten sind unter anderem Bestandsanalysen, Workshops und Gespräche vorgesehen. Unterschiedliche Perspektiven und Anforderungen aus den Regionen sollen so unmittelbar in die Untersuchung einfließen.

„Unsere touristischen Angebote schaffen einen hohen Mehrwert für Gäste und Bevölkerung. Die Machbarkeitsstudie soll transparent aufzeigen, ob ein regionaler Gästebeitrag ein geeignetes Instrument sein kann, diese Infrastruktur langfristig zu sichern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln“, so Katja Hilt, Geschäftsführerin der Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen bis Ende 2026 vorliegen. Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz gefördert.

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Geschäftsführer Christian Halbig von der Rheinhessen-Touristik GmbH
Verfasst von: Christian Halbig christian.halbig@rheinhessen.info
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