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Welotouren

Qualitäts-Radreiseregion Rheinhessen – Aufbau der Radmarke „Welotouren“

Die grundlegende Neuausrichtung des Radtourismus in Rheinhessen und der Ausbau zur Qualitäts-Radreiseregion nach den Standards des ADFC ist eins der Fokus-Ziele der Zukunftsstrategie 2030+ und damit auch als Leitprojekt in dieser verankert. Die Basis dafür wurde mit dem „Radtouristischen Entwicklungsplan“ gelegt, den die Rheinhessen-Touristik 2018 im Rahmen eines LEADER-Kooperationsprojekts mit den Partnern erarbeitet und verabschiedet hat. Dieser gibt seitdem die strategischen Leitlinien der radtouristischen Entwicklung in Rheinhessen vor.

Seit 2019 erfolgt die bauliche und inhaltliche Umsetzung des Entwicklungsplans gemeinsam mit den Kommunen und touristischen Akteuren der Region. Der Aufbau einer starken Radmarke, die Rheinhessen konsequent als Qualitäts-Radreiseregion positioniert, steht dabei ebenso im Fokus wie die Entwicklung eines hochwertigen und erlebnisorientierten Tourenangebots unter der Produktfamilie der „Welotouren“.

Bis zur BUGA Oberes Mittelrheintal 2029 soll das vollständige Rundroutennetz unter der Marke „Welotouren“ verfügbar sein und Rheinhessen als eine der führenden Radreiseregionen Deutschlands für genussorientierte Tages- und Mehrtagestouren positionieren. Die Marke steht dabei für hohe Infrastrukturqualität, einheitliche Qualitätsstandards, digitale Services und authentische Reiseerlebnisse, die die Profilthemen „Rhein, Wein, Weite und Kultur“, die Rheinhessen als Destination prägen, erlebbar machen.

Unser Weg zur Radreiseregion Rheinhessen

Ziel der Rheinhessen-Touristik ist ein hochwertiges, nachhaltiges Routennetz, das die Vielfalt der Region erlebbar macht und so die touristische Wertschöpfung vor Ort stärkt.

Die Welotouren sollen bis 2029 nicht nur infrastrukturell umgesetzt, sondern als starkes touristisches Produkt am Markt positioniert werden. Die Verbindung mit der BUGA 2029 schafft dafür einen außergewöhnlichen Anlass: Sie bündelt Aufmerksamkeit, Besucherströme und Partnerinteressen in einem Zeitraum, in dem Rheinhessen mit einem neuen, hochwertigen Radroutenangebot sichtbar, anschlussfähig und wertschöpfungsorientiert auftreten kann. Die Rheinhessen-Touristik koordiniert und steuert den Prozess zur Umsetzung des Welotouren-Netzes und zur Einführung der Radmarke „Welotouren“ in enger Abstimmung mit den Kommunen.

Infografik mit Karte von Rheinhessen, grünem Weg und Zeitmarken von 2018/19 bis 2029. Textfelder beschreiben Maßnahmen zur Entwicklung der Radreiseregion und die Zertifizierung als ADFC-RadReiseRegion.©Quelle: Rheinhessen-Touristik GmbH

Zielgruppenorientierte Netzplanung: die Welotouren als Routennetz der Zukunft

Die Entwicklung der Radmarke „Welotouren“ und des neuen Routennetzes orientiert sich konsequent an aktuellen Markterkenntnissen und den Bedürfnissen der Kernzielgruppe der Aktiven Naturgenießer. Im Mittelpunkt stehen Tourenradlerinnen und Tourenradler mit und ohne E-Bike, die Rheinhessen auf gut bewältigbaren, abwechslungsreichen und genussorientierten Rund- und Sterntouren erleben möchten.

Geplant ist ein zukunftsfähiges, vernetztes Radangebot mit 10 bis 14 Welotouren in marktgerechter Länge – in der Regel zwischen 20 und 40 Kilometern, mit einzelnen Touren bis maximal 60 Kilometern. Ausgehend von ausgewählten Kristallisationsorten mit guter touristischer Infrastruktur machen die Routen ein authentisches Rheinhessen-Erlebnis erfahrbar und verbinden hohe Netzqualität mit den Profilthemen der Destination: Rhein, Wein, Weite und Kultur.

Sichere Orientierung, guter Wegezustand, Rastmöglichkeiten, Einkehr, fahrradfreundliche Unterkünfte, Radabstellanlagen und Serviceangebote gelten dabei als grundlegende Qualitätsanforderungen. Ergänzend werden touristische Highlights, Weinlandschaft, Orte, Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Weinstände und niedrigschwellige Kulturangebote sinnvoll in das Routennetz eingebunden.

Der Rheinradweg bleibt als überregional bedeutender Fernradweg eigenständiger Bestandteil des Netzes und wird zugleich gezielt mit regionalen Rundtouren verknüpft. Darüber hinaus werden destinationsübergreifende Routen integriert, um beliebte Freizeiträume über Verwaltungs- und Destinationsgrenzen hinweg für Einheimische und Gäste besser nutzbar zu machen.

Die Umsetzung folgt einer klaren Qualitätslogik: Zunächst werden Infrastruktur und Netzqualität gesichert, anschließend die regionale Profilierung der Routen gestärkt und schließlich ergänzende Service- und Erlebniselemente gezielt eingebunden.

Kriterien der Netzplanung

Fokus auf Rundrouten
Attraktive Strecken in marktgerechter Länge bilden den Kern des Angebots – passgenau für die Aktiven Naturgenießer.

Profilthemen erlebbar machen
Rhein, Wein, Weite und Kultur bilden die thematischen roten Fäden entlang des gesamten Netzes.

Starke Kristallisationsorte
Zentrale Anlaufpunkte mit sehr guter Infrastruktur und hoher Erreichbarkeit dienen als ideale Start- und Zielpunkte.

Bestehendes bewahren und optimieren
Qualitativ hochwertige Routen und Streckenabschnitte werden in das neue Gesamtnetz integriert und weiterentwickelt.

Destinationsübergreifend planen
Bereits stark nachgefragte angrenzende Freizeiträume werden durch destinationsübergreifende Routen gezielt eingebunden.

Nahtlose Anbindung
Touristische Highlights, Sehenswürdigkeiten und Erlebnisangebote werden optimal an das Routennetz angebunden.

Der Rheinradweg als Erlebnisachse und Schaufenster in die Region
Die Verknüpfung des überregional bedeutenden Fernradwegs mit regionalen Rundtouren lenkt Gäste gezielt in die Fläche.

Rheinhessen-Touristik GmbH
Karen Jäger
Otto-Lilienthal-Straße 4
55232 Alzey
Tel: +49 6731 – 89989-04
E-Mail: karen.jaeger@rheinhessen.info

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